es ist wohl mal wieder zeit für das hier.
zeit zum schreiben, zeit zum erzählen.
wisst ihr, ich bin nicht wirklich gut darin, im glücklich sein.
und irgendwie ist es einfach so, dass man es mich auch nicht lernen lässt. dazu ist es viel zu selten da, das glück. ich kann es nicht festhalten, ich kann es nicht schätzen. meistens, weil ich es nicht erkenne. die kleinen dinge, die angeblich glücklich machen sollen, rauschen an mir vorbei. es ist inzwischen kaum noch möglich, dass ich das schöne sehen kann, wenn doch alles um einen herum so schlecht ist. die kleinen dinge reichen mir nicht. wieso ziehen alle das ganz große los, während ich nur 'die kleinen glücksmomente' haben darf, wenn überhaupt. wo war der punkt im leben, wo ich die falsche richtung eingeschlagen habe? wäre es besser, wenn ich so wäre wie alle anderen da draußen? würde man mich dann auch mögen? lieben? mir irgendwas schönes gönnen? wie muss ich sein?
das glücklichsein scheint allen so leicht zu fallen, als würden sie nie etwas anderes tun.
ich will das auch. ich will wissen wie es ist. tausche die leere in mir gegen einen glücksmoment.
jemand interesse?
nein?
ist okay. meine leere und ich, wir kommen klar.