29. Oktober 2013

comeback

Ich weiß nicht was ich sagen soll.
Es gibt so viel zu sagen, es gibt zu viel zu erzählen. Aber vielleicht muss nicht alles gesagt werden. 
Eine kurze Zusammenfassung: Da mich einige gefragt haben, nein, zu dem Typen aus Hamburg habe ich keinen Kontakt mehr. Und ja, damit komme ich klar. Inzwischen schon, irgendwie. Wenn sich anderthalb Jahre als einzig große Lüge herausstellen, ist das nicht leicht. Aber machbar. So wie alles machbar ist. 
Die Zeit in der Klinik habe ich hinter mich gebracht, eher weniger erfolgreich. Ich rate euch von diesen Tageskliniken ab, das einzig gute an diesen Wochen waren die wundervollen Menschen die ich kennenlernen durfte. 
Wie gesagt, ich möchte nicht zu viel erzählen. Es ist alt, es ist nicht so als wenn irgendetwas passiert wäre, was alles verändert hat. So gesehen, hat sich nichts verändert. 
Es ist dieser Zustand, wo sich um einen herum alles ändert, nur man selbst scheint stehen zu bleiben. An der gleichen Stelle, schon ewig, noch ewig. Wisst ihr, ich studiere, meine engsten Freunde sind weggezogen und ich habe neue Leute kennengelernt. Es sind viele neue Eindrücke in meiner alten tristen Umgebung. Ich bin immernoch zuhause. Ich studiere etwas, was ich so nie wollte in einem Ort, den ich nach der Schule sofort verlassen wollte. Niemand ist hier, die neuen Leute sind älter, verstehen mich nicht, ich verstehe sie nicht. Und ich weiß nicht, wie ich irgendwas daran ändern soll.
Wo soll ich anfangen? Wohin soll ich gehen? 
Mein Kopf ist voll mit Ideen, mit Plänen, mit Ängsten, mit dieser gottverdammten Angst.
Und das ist momentan der Stand der Dinge. Ich bin wieder da. 
Alles ist wie immer
Und ob das gut oder schlecht ist, das liegt ja wohl auf der Hand -