30. Januar 2013

das selbstmitleids-bad

"hast du geglaubt, hast du gehofft, dass alles besser wird? hast du geweint, hast du gefleht, weil alles anders ist?"
nicht, dass ich heute irgendeine neue erkenntnis erlangt habe. so gesehen ist alles wie immer. 
nur gibt es diese momente, kurze augenblicke, wo dir wieder klar wird was für ein armseliges leben du führst. und du kannst lachen und mit anderen lustigsein so viel du willst, im nachhinein bist du immer noch du, und es ändert sich einfach nichts. du gehörst nicht dazu, du kannst hier nicht glücklich sein, du kannst nicht mit dir glücklich sein. 
und jeden tag stelle ich mir die frage, wie ich das alles schnellstmöglich ändern kann. jeden tag, die gleiche frage.
nur finde ich keine antwort. keine gute. kein weg, der mich aus diesem loch holt. der mich wieder hoffen lässt. langsam erscheint alles so seltsam aussichtslos. der boden unter mir wird dünner, zerbrechlicher. 
und ich weiß einfach nicht was zu tun ist damit es endlich besser wird, mit dem armseligen leben. 
sind das die kleinen gemeinheiten, die das leben so für uns vorgesehen hat? sollte es so sein.. kann man dann überhaupt was tun?